Projekte des Regionalverbands Erzgebirge e. V.

  • Neue Hecken braucht das Land!

    Gebiete wie das Landschaftsschutzgebiet „Pöhlberg“ bei Annaberg-Buchholz, in dem Hecken das Landschaftsbild prägen, sind heute eine Rarität. Mit der großflächigen Nutzung der Flächen durch große Landwirtschaftbetriebe wurden die Strukturen in der Landschaft zur Intensivierung der Flächenbewirtschaftung beseitigt, so dass sich für viele Arten des Offenlandes, zum Beispiel Rebhuhn, Feldhase, Turteltaube, Neuntöter und Raubwürger, die Nahrungsbedingungen erheblich verschlechterten und auch kein Schutz durch Hecken mehr gegeben war.

  • Beiß nicht gleich in jeden Apfel

    Wer kennt noch solche köstlichen und wohlklingenden Apfelsorten wie Champagnerrenette, Gelbe Sächsische Renette, Prinzenapfel, Roter Fuchs oder Cellini? Bedenkt man, dass in Deutschland ursprünglich etwa 2000 Apfel- und 500 Birnensorten vorhanden waren und die Streuobstwiesen das Landschaftsbild vieler Dörfer prägten, ist das heutige Sortenangebot im Handel sehr bescheiden.

  • Biotop- und Wiesenpflege

    Der NABU betreut Naturschutzflächen in der Stadt Chemnitz, dem Erzgebirgskreis, sowie den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau. Es werden insbesondere Flächen gepflegt, die vorher durch Vernässung, Hangneigung, Hindernisse (Bäume, Sträucher) und komplizierte Anfahrtswege nicht mehr bewirtschaftet wurden. Da auf diesen Flächen keine intensive landwirtschaftliche Nutzung erfolgte, war noch eine große Artenvielfalt vorhanden.

  • Weißstorchpilotprojekt „Limbacher Teiche“

    Der Regionalverband Erzgebirge e. V. hat in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Umweltfachamt Chemnitz und der Unteren Naturschutzbehörde Chemnitzer Land im Rahmen des sachsenweiten Weißstorch-Artenschutzprogramms im Limbacher Teichgebiet seit 1994 Maßnahmen zur Verbesserung des Nahrungsangebotes für den Weißstorch durchgeführt. Folgende Maßnahmen konnten bereits realisiert werden:

  • Beweidungsprojekt Obstwiese in Oberrabenstein

    Der NABU pflegt eine Streuobstwiese in Chemnitz-Oberrabenstein mit Schafen, statt sie mit Sense und Rasenmäher zu stutzen. Seit drei Jahren haben fünf Schafe einen Hektar Wiese in Rabenstein kurz gehalten. Große Schafherden wird es im Stadtgebiet aber künftig nicht geben.

     

     



     

  • Öffentlichkeitsarbeit

     

    "Fliegende Edelsteine" - Schmetterlingsausstellung

    Exotische Schmetterlinge im Freiflug